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1. Advent – in Echt jetzt

Kinder wie die Zeit vergeht. Vor einer Woche hatten wir schon den ersten Advent.  In vorweihnachtlicher Stimmung war ich noch gar nicht. Muß wohl gerade an den Temperaturen liegen, die immer noch im zweistelligen Plusgraden liegen oder an dem vielen Regen in der letzten Zeit. Jedenfalls war die Wohnung und der Garten kein Stück weihnachtlich dekoriert. Also machte ich mich an die Arbeit, während Susanne die Küche eigentlich nur einen neuen Anstrich verpassen wollte. Dazu später mehr. Erst einmal auf den Dachboden und die Lichterketten aus dem Winterschlaf befreit. Schon das erste kleine Dilemma. Eine Lichterkette war verschwunden. Eine neue musste her. Die Terrasse  wurde illuminiert. Erster Step geschafft. Sah alles noch recht trostlos aus. In den nächsten zwei Stunden wurde der kleine Tisch, der Feuerkorb und die Bank weihnachtlich dekoriert.

Jetzt nur noch im Wohnzimmer in adventliche Stimmung versetzen. Dazu auf den Dachboden und in alle Kartons geschaut. Ideen entwickelt und wieder verworfen. Dabei ist eine klassische zurückhaltende Deko in Rot und winterlichem Weiß herausgekommen. Echt schön ist es geworden. Aber die drei Stunden Arbeit zieht man mal wieder nicht. Einen Style für den Christbaum habe ich auch schon. Wer uns kennt, weiß das alles sicherlich ganz anders wird.

Während ich dem Dekowahn verfallen war, erhielt die einst grüne Wand in der Küche einen dunkelgrauen Anstrich. Und plötzlich beschloss Susanne die komplette Küche zu pimpen. Das kleine Gewürzregal war auf einmal zu schäbig und sollte ersetzt werden. Der Mosaiktisch nahm zu viel Platz weg. Kurzum es sollte alles anders werden. Am Sonntag nachmittag, Susanne strich den Flur, hatte ich für das Regal eine Idee. In irgendeiner Zeitschrift wandelte ein kreativer Kopf einen alten Stuhl zu einem Regal um. Stühle waren ja noch übrig. Kurz stimmten wir uns ab, bevor eine Stichsäge den Stuhl in zwei Hälften teilte. Aus vorhandenen Sperrholz noch eine zweite Ebene gezimmert und ab damit an die Wand. Das gedunkelte Kiefernholz macht sich auf der grauen Wand wirklich gut.

regealstuhl

Die Küchenumgestaltung rundet mittlerweile ein kleiner weißer Bistrotisch, ein orangener und brauen Push-Müllereimer, eine Bahnhofsuhr und ein dreibeiniger mit Kunstpelz bezogener Hocker ab. Die Küche wirkt jetzt viel größer, beinahe etwas loungeartig. Im großen und ganzen war das Wochenende sehr arbeitsreich. Schön ist es jedenfalls geworden.

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Italienliebhaber, Geniesser, sommerlicher Pfeifenraucher, leidenschaftlicher Koch, Ex-Fiat 500 Fahrer & Hobby-Fotograf, Cmaper

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