Alltag Reisen

Auf dem Landweg von Griechenland zurück

Die erste längere Reise in 2019 rückte immer Näher. Die Woche vor der Abfahrt nach Griechenland Peleponnes war der einzige Horror. 😡 Beide Hunde zum Tierarzt. Eine Blasenstein OP bei der Hündin und beim Mops Zahnsanierung. Das Daily-Auto mit Turboladerschaden ein wirtschaftlicher Totalausfall. Susanne seit zwei Wochen krank. Im Grunde hätte es nicht schlimmer kommen können. Trotz der Widrigkeiten fuhren wir in der Nacht zum Karfreitag los. Über den Ammersee, Ravenna, Ancona in Richtung griechischer Halbinsel. 22 Stunde Fahrt mit der Fähre ist total anstregend. Camping an Bord billig aber mit Hunden nicht wirklich nice. Die letzten vier Stunden auf der Fähre sind zäh wie Kaugummi. Endlich auf wieder festen Boden unter den Füssen. Griechenland begrüßt uns mit einen grauen Himmel und 22 Grad. 2 Wochen tingeln wir auf Landstraßen durch die blühende Landschaft und sind von der Freundlichkeit der Menschen begeistert. Immer wieder hören wir, wie landschaftlich schön die Strecke entlang der Adria ist. Dann entschließen wir uns, trotzt gebuchter Passage innerhalb von einer Woche auf den Landweg zurückzufahren. Das sollte die besten Entscheidung ever gewesen sein. Von Albanien sind wir begeistert. Hatte schon vorher viel Gutes von dem Land gehört. Montenegro bleibt in Erinnerung, weil wir für 270 Kilometer satte 7 Stunden benötigten. Kroatien gefiel uns der Süden besser als der Norden. Die Slowakei ideal zum Wandern. Das alles war spontan möglich, weil viele der Länder in der EU sind und wir wirklich die Reisefreiheit genossen haben. Kein Grenzübergang war wirklich unangenehm oder dauerte Stunden. Das Wetter spielte auch die kompletten drei Wochen mit. Immer wenn wir an unseren Zielen ankamen, schien die Sonne. Den kompletten Reisebericht könnt hier lesen.