Alltag

Aufreger des Tages

Jeden Morgen steige in den Familienvan und mache mich auf den Weg zur Arbeitsstätte, wie Millionen von Bundesbürgern. Nicht weiter schlimm, denn es sind nur ein paar Kilometer über die Autobahn. Die Fahrt dauert keine 15 Minuten. Warum nutze ich für eine so kurze Strecke keine öffentliche Verkehrsmittel oder nehme das Fahrrad. Zu Punkt zwei, weil mir einfach die Kondition dafür fehlt. Bus und Bahn gerne, wenn der Zeitaufwand dafür nicht so hoch wäre. Zu Fuß zum Schwartauer Bahnhof kein Problem. Die Fahrt zum Lübecker Hauptbahnhof 5 Minuten. Umsteigen in den Stadtwerkbus und Fahrt ins Gewerbegebiet (25 Minuten oder länger). Von Tür zur Tür mit dem Bus eine gute Stunde Fahrt. Somit steige ich jeden Morgen in den Opel und werfe den Motor an. Der Berufsweg führt auch eine kurze Strecke über die Autobahn. Ein Teilstück davon Geschwindigkeit begrenzt. Wer hält sich daran. Kaum jemand. Ich auch nicht. Die steigende Verkehrsdichte hinterlässt Spuren auf dem Asphalt. Daher gilt für Fahrzeuge mit mehr als 7,5t eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Stundenkilometer. Hält sich ein Berufskraftfahrer an diese Begrenzung, fluche ich, weil das den Verkehrsfluss doch stark behindert. Aber das kommt sowas von selten vor. Die ganze Just-In-Time Lagerhaltung ist so was von Blödsinn in meinen Augen, dass ich den Zeitdruck der Brummifahrer nicht haben möchte. Lange Rede kurzer Sinn. Wer und wann werden solche Geschwindigkeitsbegrenzungen kontrolliert. An zig Stellen (Gefahrenstellen), stehen auf gerade Strecke die Starenkästen und machen wunderbare Photos. Nicht vor Schulen oder Kindergärten wird kontrolliert, sondern an Stellen mit dem möglichst größten Profit. Das verstehe ich nicht und regt mich auf.

Italienliebhaber, Geniesser, sommerlicher Pfeifenraucher, leidenschaftlicher Koch, Ex-Fiat 500 Fahrer & Hobby-Fotograf, Cmaper

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