Erstes Licht

Es gibt Tag an denen es keinen Spaß macht sich im Dunkeln aus dem Bett zu quälen, um den Vierbeinern eine Gassirunde zu gehen. Besonders im Winter bei Dunkelheit und an Regentagen sinkt die Begeisterung gegen Null. Aber es gibt Tage da spürt man absolute Dankbarkeit und Freude.

Im Winter wenn der Schnee das Mondlicht reflektiert und die Natur mit Stille einhüllt und der Schnee bei jedem Schritt knirscht. Beim Rundgang durch den Wald Spuren der heimischen Wildtiere sehen kann und überlegt wer hier in der Nacht schon unterwegs. Oder gar unheimlich Begungen im Wald, ,wenn plötzlich mehrere Augen im Licht der Stirnlampe dir entgegen blinzeln. Der Frühling mit seinen tollen Sonnenaufgängen und Nebel auf den Feldern. Aber es gibt auch dei Stillen Momente in denen die Natur langsam erwacht. Der Lärm unserer Wohlstandsgesellschaft noch schläft.

Wenn man ganz viel Glück hat, sieht man einen Eisvogel mit seinem blau schimmernden Gefieder über den Fluss fliegen. Kann einen Fischereiher beim Frühstücken sehen. Im Frühjahr und Herbst fliegen laut schnatternd Wildgänse von Ihren Schlafplätzen auf die umliegenden Wiesen. Oder ein Reh hat sich im Unterholz versteckt. Diese Momente machen mich morgens sehr glücklich und ich starte mit Dankbarkeit in den Tag.

2021 Photos aufgenommen mit Samsung S20 und in Luminar AI bearbeitet.