Reisen

Herbst in der Bretagne

Lange haben wir von der Abenteuern der letzte Reise gezerrt. Es war so intensiv, dass wir den Nugget fast gar nicht mehr bewegten, weil kein Verlangen danach war. Ein Wochenendtrip mit dem Zelt nach Rømø war in den Monaten zwischen der Frühjahrs- und Spätsommertour der einzigste Ausbruch aus dem Alltag. Sicherlich lag es auch daran, dass das Wetter nicht so grandios war, wie das Jahr davor. So verbrachten wir mehr Stunden in unserem kleinen Gärtchen. Genossen dabei den Sommer. Die Zeit verstrich und der Tag der Abreise für die Spätsommertour rückte immer näher. Ganz sicher waren wir bis zum Schluss nicht, in welchem Land wir landen werden. Von Frankreich, Schweden, Spanien, Österreich und Portugal war alles drin. Das nordische Land strichen wir als erstes. Österreich als zweites. So brachen wir in Richtung Frankreich auf und stoppen nach 8 Stunden Fahrt auf einem Campingplatz in der Normandie. Das Wetter war durchwachsen. Nach einem Spätstück gingen wir 2 Stunden am Strand spazieren und wurden am Ende richtig nass. Abends gab es ein leckeres Menu im kleinen Ort. Echt lecker. Die nächsten Tage entschieden wir immer anhand des Wetterberichtes, in welche Gegend wir fuhren. Am Ende der ersten Woche kamen wir dann auch in der Bretagne an. Fühlten uns gleich heimisch. Nutzen überwiegend zum Übernachten kleine Camping Municpals, weil die Orte auf dieser Tour eher touristisch waren. Auf die öffentliche Womo-Plätze hatten wir keine Lust. Dicht gedrängt zu stehen, ist nicht unsere Vorstellung von Urlaub. Die 5 Euro pro Nacht mehr, gebe ich gerne aus und habe freie Platzwahl und Platz. Die zweite Woche hielten wir uns im Süden der Bretagne auf, bis wir in den letzten sieben Tagen den Norden bereisten. Hier sprang der Funke wie beim ersten Mal über. Wir lieben den Norden der Bretagne einfach. In den drei Wochen haben uns zwei Städte geflasht. Dinan und Concerneau. Den ausführlichen Reisebericht findet sich hier.

Ein paar Impressionen von der Reise.