Alltag

Hüttenzauber – Wir dekorieren um

Den Frühjahrsputz haben wir diesmal auf das letzte Novemberwochenende gelegt. Eigentlich trifft putzen es nicht ganz. Kurz vor Weihnachten haben wir drei komplette Räume um dekoriert und dabei auch mal ausgemistet. Die Entsorgung ist schon bestellt. Aber im einzelnen.  Frau hatte schon mehrfach den Wunsch nach einer kleinen Umgestaltung der Räume geäußert. Eine gewisse Zeit konnte ich das Anliegen einfach aussitzen. Aber irgendwann ging das aber nicht mehr. So sollte am Samstag das Projekt “Schöner Wohnen” starten. Im groben hatten wir einen Plan ohne genau zu wissen ob dieser Aufging. Der entscheidende Punkt war, ob der im Wohnzimmer stehende Ledersessel sich in das ehemalige Office stellen lässt, ohne dabei zu wuchtig zu wirken. Es ging und zieht in dem kleinen Raum auch noch gut richtig gut aus. Abends hat der Raum was vom alten Herrenzimmer, in dem Mann bei Whisky und Zigarre staatstragend den Tag Revue passieren lässt.

Somit war der Stein ins Rollen gebracht. Als nächstes die große Couch von oben ins Wohnzimmer gebracht. Durch das Abschrauben der Chromefüße, klappte es recht gut. Dann noch die weiße Ikea-Tische gegen ein kleines leichtes Regal getauscht, einen neuen alten Teppich dazu und das Wohnzimmer war beinahe fertig.

Jetzt musste die Couch noch zum Sessel gebracht werden. Dazu den Schreibtisch ins neuen “Mädchen”-Zimmer tragen. Dann mit dem Zweisitzer der Treppe hinauf. Auf dem kleinen Flur im Obergeschoß standen mittlerweile zwei Couchtische, Nähmaschine, eine Kommode und etliche Müllbeutel. Die alten Couchtische wanderten auch noch ins Herrenzimmer. Check fertig.

Das neue Mädchen-Zimmer kam dran. Dazu Raum leer räumen. Das alte Eisenbett vom Dachboden holen und aufbauen. Das Lattenrost hat die Zeit auf dem Boden nicht ganz unbeschadet überstanden. Ein Workaround musste her. Als das erledigt war, die Matratze die Dachbodenleiter runter. Zwischendurch zerlegten wir noch den alten großen Schuhschrank und bugsierten die Einzelteile durch die Dachlucke. Wir trennten uns von zahlreichen DVDs und Büchern. Gestalteten die kleine niedrige Regalwand um und nach einem improvisierten Abendbrot mit Pizza und Wein, wuchteten wir noch die alte Kommode aufs Dach.

Nach 9 Stunden des Hin- und Herräumens guckten wir noch ein wenig TV und schliefen erschöpft ein.