Reisen

Jacques in der Grube

Der Wind hat heute aufgefrischt. Kein Regen zwar, aber mächtig kühl. Eigentlich nur 5 Grad, fühlt sich aber an wie minus 10 Grad. Susanne wollte, wenn sie schon mal in DK ist, unbedingt Fisch essen. Also fuhren wir in Richtung Hvide Sande. Vorher wuschen wir unser dreckiges Geschirr im Dusch-Toiletten-Haus. Glück hatten wir, dass wir obwohl schon Feierabend der Fischmann uns gegen 14.00 Uhr noch bediente. Ein kleiner Bummel am Hafen entlang und ab auf den Campingplatz. Eigentlich wollten wir heute morgen schon auschecken. Aber die Schlange war einfach zu lang. Machen wir halt morgen. Öffnungszeiten in den Wintermonaten 10.30 bis 11.00 Uhr. Also mal rechtzeitig da sein. Der Wind frischt derart auf, dass ein Platzwechsel nicht die schlechteste Idee war. Während des morgendlichen Spaziergangs, haben Ferdi und ich schon mal Ausschau gehalten. Nicht unweit unseren alten Stellplatz ein wenig windgeschützter. Reichte aber Susanne nicht. Also doch in die Mulde. Auch nicht das Richtige. Und fest saßen wir. Festgefahren in den Dünen. Der Betreiber warnte uns noch. Nicht ging mehr. Ein hilfreicher Nuggetianer erbarmte sich unser. Musste aber die Aktion abbrechen. Also buddelten wir unseren Wagen frei, mit “geliehenen” Kinderschaufeln und Haken.  Auf dem Campingplatz wimmelt es nur so von Hunden. Unser Glück. Ein Pärchen aus der Nähe von Aachen, machte Ihre Gassirunde und boten ihre Hilfe an. Was wir nicht wussten, sie fuhren ein 4×4. Wir machen ja keine halben Sachen. Saßen ganz schön tief im Sand fest. Der 4×4 Dodge musste insgesamt viermal seine Stellung wechseln, um sich beim Versuch unsere 3t aus dem Sand zu befreien. Es hat klappt, wir müssen nicht in Schieflage schlafen, aber irgendwie wird die Nacht ein wenig wie Schlafen auf einem Schiff.

Veröffentlicht von

Italienliebhaber, Geniesser, sommerlicher Pfeifenraucher, leidenschaftlicher Koch, Ex-Fiat 500 Fahrer & Hobby-Fotograf, Cmaper

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.