Rezepte

Matcha – Was?

Freitag letzter Woche, erhielt ich eine WhatsApp mit den Hinweis “komme gleich, muss nur noch schnell mal in die Buchhandlung was schauen”. Okay. Gut Bescheid zu wissen, dachte ich mir und entschloß mich mit den Hunde eine Runde zu gehen, bevor es wieder regnete. Frau S. und ich kamen beinahe zeitgleich von unseren Ausflügen heim. Noch wußte ich nicht, um welches Buch es sich handelte. Sollte aber nicht lange dauern. Wir wollen ja bis zum Urlaub noch abnehmen – stimmt – und da dachte ich mir wir probieren mal die Vegane Küche aus. Sprach Frau S. Ach so. Etwas skeptisch blätterte ich durch Vegan for Fit und ließ mich inspierien. Allerdings hatten wir den Kühlschrank voll von nicht veganen Lebensmitteln. Aber ich liess mich auf das “Experiment” ein und schickte Frau S. am Samstag noch mal zum Einkaufen der bentötigen Grundzutaten. Der Einkaufszettel en detail

Tofu (natur/geräuchert, fest/weich)
Hafermilch, Sojamilch, Sojajogurt
Öle (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Sesamöl,
Mehl (Vollkornmehl)
Agar-Agar, Johannisbrotkernmehl, Guakernmehl, gepopptes Amaranth
Haselnussmus, Cashewmus, Mandelmus, Tomatenmark
Bio-Gewürze (z. B. Meersalz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Paprikapulver, Currypulver, Zimt)
Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Zitronen
Matcha, Grüntee
Vollkornbrot
Grundmüsli ohne Zuckerzusatz
Agavendicksaft
Quinoa
Backpulver

Öle hatten wir in ausreichender Menge im Vorratsschrank und auch das Gewürzregal berstete und bedurfte keiner Auffüllung. Rest von Quinoa waren auch noch vorhanden, aber zu vernachlässigen. Selbst exotische Zutaten wie Agar-Agar gab die Vorratskammer her. Für welches Gericht wir diese Zutat aber mal benötigt hatten, keine Ahnung.

Am Samstagmorgen, ich war plötzlich ausgeschlafen, tingelte ich zum Markt und in den Bioladen, um ebenfalls ein paar Zutaten zu kaufen. Z.b. Matcha. Gar nicht so einfach das kleine 30g Döschen Matcha zu finden. Und dann erst einmal der Preis. Matcha ist zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee. Der für Matcha vorgesehene Grüntee wird von Teesträuchern geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Matcha enthält mehr Koffein als Kaffee ohne den aufputschenden Effekt. Dem Grüntee werden eine Steigerung der Konzentration, Leistungsfähigkeit und Stressresistenz zu geschreiben. Der Tee enthält viele Catechnie, Carotine und die Vitamine A,B,C,E. An die MatchaShakes könnte ich mich gewönnen. Sind sehr sehr lecker. Auch die “Longdrinks” auf Basis von normalen Grüntee, eine schöne Alternative für warme Sommertage.

Unsere erste Woche bestand also aus einem Mix aus fleischigen und vegatarischen Mahlzeiten, veganen Drinks und Snacks. Obwohl in der Kombination mit Sport wünscheswert ist, nimmt man in den Rezepten wirklich ab. Und man hat nicht das Gefühl auf Fleisch zu verzichten. Gestern z.B. gab es eine vegane Pizza, am Freitag Zucchininudeln mit Carbonara und heute ein leckeres Auberginengericht. Zum Frühstück selbstgemachter Brotaufstrich. Eine Variante schmeckt nach Nutella und der andere nach dicker fruchtiger Konfitüre. Oder hapt Ihr schon mal Süsskartoffel zum Frühstück gegessen? Auch sehr lecker das Müsli mit Obst und Amaranth.

Beschäftigt man sich intensiver mit veganem Essen, muss wohl an dieser Ernährungsweise etwas dran sein. Aber ob ich es wirklich glauben kann, wird sich zeigen. Überzeugter Veganer bin ich noch nicht, obwohl mir die Art von Attilda Hildmann (Papst der Verganen Szene) echt gut gefällt, da er nicht mit dem erhobenen Zeigefinger mahnt, wie es häufig bei Vegetarieren und Veganern der Fall ist. Viel Fleisch haben wir übrigens nie gegessen. Was mir aber wirklich schon zu diesem Zeitpuntk Respekt abverlangt ist, wie kreativ gekocht wird. Mandelmuss mit Wasser als Käseersatz. Hört ich im ersten Step merkwürdig an, geht aber wirklich. Oder ein Brotaufstrich bestehend aus Räuchertofu, Zwieblen und Majorahn. Kommt ihr drauf, welche Wurst nachgemahmt wird. Richtig. Leberwurst.  Jedenfalls finde ich es verwunderlich, wenn sich Vegetarier bzw. Veganer Produkte kaufen, die das Aussehen von Fleisch nach empfinden.

Werde berichten, wie das Experimnet weitergeht und ob Frau S. und ich bis zum Urlaub durchhalten oder sogar weitermachen.

 

Veröffentlicht von

Italienliebhaber, Geniesser, sommerlicher Pfeifenraucher, leidenschaftlicher Koch, Ex-Fiat 500 Fahrer & Hobby-Fotograf, Cmaper

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