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Workflow Bildbearbeitung

Das ich vom kleinen 11″ Chromebook begeistert bin, habt ihr ja schon gelesen. Mittlerweile setzte ich beinahe zu 90 % im täglichen Doing auf das Acer. Immer noch angetan von der Geschwindigkeit beim Starten und der Wegfall des Updateswahnsinns von Windows.  Seit ich auch noch RAW-Dateien bearbeiten kann, ist das 11er ein ständiger Begleiter auf Reisen. Was lag also näher, den Workflow bei der Bildbearbeitung zu überdenken. Bis dato setzte ich auf Adobe Lightroom CC. Ein tolles Programm, klasses Features – aber leider zur Zeit noch keine Unterstützung für Google Chrome. In den Staaten wird gerade eine Browserversion von Adobe Photoshop getestet, aber in Good Old Germany nichts dergleichen.  Schade eigentlich. So entschied ich mich zum Ende des Jahres das Abo zu kündigen und voll auf den Photo-Editor Polarr zu setzen. Übrigens alle Bilder, die hier und auf den anderen Seiten veröffentlich wurden, sind damit bearbeitet. Polarr gibt es als Offline-Version für das Chromebook und für den Rest der Welt im Browser.  So habe ich die Möglichkeit auch auf dem Windows PC, die Bilder zubearbeiten. So ein Umstieg muss gut vorbereitet sein, denn die Lightroom Kataloge lassen sich nicht so einfach exportieren und ein Downgrade in eine frühere Version ist nicht möglich.  Alle Adobedaten liegen als Backup auf einem NAS und zukünftig auch als “Datengrab” auf dem Windowsrechner. Die Ordnerstruktur habe ich auf das NAS übernommen und alle Bilder von DNG in ein TIFF-Format in den gleichen Ordner auf das NAS geschoben. Kann ja sein, dass ich die Bilder irgendwann mal durcktechnisch aufbereiten möchte, daher habe ich mich gegen jpeg entschieden. Durch den Export ist leider die Verschlagwortung verloren gegangen und bis jetzt habe ich lediglich Windows-Tools für die Wiederherstellung gefunden. Eine Funktion muss die Windowskiste noch haben. Die RAW-Daten werden lediglich nach Datum sortiert in ein entsprechendes Verzeichnis geschoben. Bedingt durch den verbauten Arbreitsspeicher (2GB) im Chromebook, besteht leider im PhotoEditor nicht die Möglichkeit alle Bilder im Verlauf zu behalten. Da war Lightroom wirklich schon klasse.  Somit habe ich meinen Workflow optimiert und muss nicht alle Bilder in zwei verschiedenen Programmen vorhalten und bearbeiten. Jetzt müssen nur noch die Filter der Offline-Version in der Online-Version nachgebaut werden.

Veröffentlicht von

Italienliebhaber, Geniesser, sommerlicher Pfeifenraucher, leidenschaftlicher Koch, Ex-Fiat 500 Fahrer & Hobby-Fotograf, Cmaper

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